Gestreifter Teuerling Cyathus striatus
♡ Merken💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.
Ein winziger Pilz, der von Juni bis November oft in dichten Rasen auf morschem Holz, Holzhäcksel, Rindenmulch und Pflanzenresten in Gärten, Parks und Wäldern wächst und aussieht wie ein kleines Vogelnest mit Eiern. Der becher- bis tiegelförmige Fruchtkörper von wenigen Millimetern bis etwa 1 cm ist außen zottig braun behaart und jung von einer weißlichen Deckhaut verschlossen. Im Inneren liegen mehrere linsenförmige Sporenpakete, die durch Regentropfen herausgeschleudert und verbreitet werden, die Innenwand ist deutlich längsgestreift. Der Geruch ist unauffällig. Die innen gestreifte Becherwand und die behaarte Außenseite trennen ihn von glattwandigen Teuerlingen. Er ist ohne Speisewert.
Merkmale
- Saison
- Juni-November
- Lebensraum
- Auf morschem Holz, Holzhäcksel, Rindenmulch und Pflanzenresten in Gärten, Parks und Wäldern; oft in dichten Rasen
- Hut
- Kleiner, becher- bis tiegelförmiger Fruchtkörper (wenige Millimeter bis ca. 1 cm), außen zottig braun behaart, jung von einer weißlichen Deckhaut verschlossen
- Unterseite
- Keine Lamellen; im Becherinneren mehrere linsenförmige Sporenpakete (Peridiolen); die Innenwand ist deutlich längsgestreift
- Stiel
- Kein Stiel; der Becher sitzt breit dem Substrat auf
- Geruch
- Unauffällig
Verwechslungsgefahr
Topf-Teuerling
innen glatt (nicht gestreift), gelblich-ocker
Bleigrauer Teuerling
Becher innen glatt, grau
Weitere Ungenießbare Arten im Lexikon
Geweihförmige Holzkeule
Xylaria hypoxylon
Glockenhelmling
Mycena galericulata
Glänzender Lackporling
Ganoderma lucidum
Goldfellschüppling
Pholiota aurivella
Goldgelber Zitterling
Tremella mesenterica
Goldmistpilz
Bolbitius titubans
Grauer Ellerling
Cuphophyllus lacmus
Grubiger Milchling
Lactarius scrobiculatus
Unsicher bei deinem Fund?
Pilz per Foto bestimmenGut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.