🍄 PilzCheck

Zwergknäueling Panellus stipticus

Ungenießbar Merken

💚 Damit du sicher genießt: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Die letzte Entscheidung triffst du selbst, im Zweifel mit Hilfe einer offiziellen Pilzberatungsstelle deiner Wahl.

Zwergknäueling (Panellus stipticus)
Bild: Strobilomyces, CC BY-SA 3.0 · Quelle

Ein kleiner, ganzjährig, vor allem im Herbst und Winter, anzutreffender Holzpilz, der dachziegelartig gehäuft auf morschem Laubholz besonders an Eichen- und Buchenstümpfen wächst. Der 1 bis 3 cm breite Hut ist muschel- bis nierenförmig, ledergelb bis zimtbräunlich, trocken fein kleiig-schuppig und am Rand jung eingerollt. Die eng stehenden, oft queraderig verbundenen Lamellen sind blass ockergelb bis zimtfarben, der seitliche Stiel ist sehr kurz und kräftig. Der Geruch ist unauffällig. Er ist zäh-ledrig und schmeckt stark zusammenziehend und bitter. Die ledergelben muschelförmigen Hütchen mit queradrigen Lamellen und dem stark adstringierenden Geschmack kennzeichnen ihn. Er ist ungenießbar.

Merkmale

Saison
Ganzjährig (vor allem Herbst und Winter)
Lebensraum
Auf morschem Laubholz, besonders an Eichen- und Buchenstümpfen und totliegenden Ästen, dachziegelartig gehäuft, ganzjährig
Hut
1-3 cm breit, muschel- bis nierenförmig, ledergelb bis zimtbräunlich, trocken fein kleiig-schuppig, Rand jung eingerollt
Unterseite
Lamellen vom seitlichen Ansatz ausgehend, eng stehend, oft mit Queradern verbunden, blass ockergelb bis zimtfarben
Stiel
Sehr kurz, seitlich, kräftig, blass, in den Hut übergehend
Geruch
Unauffällig

Verwechslungsgefahr

Ungenießbar Stummelfüßchen
weichere Huthaut, braunes Sporenpulver, kein adstringierender Geschmack

Ungenießbar Olivgrüner Zwergseitling
größer, olivgrün und schmierig

Unsicher bei deinem Fund?

Pilz per Foto bestimmen

Gut zu wissen: Dieser Steckbrief ist deine Lernhilfe und keine Freigabe zum Essen. Auch die beste Beschreibung ersetzt keine persönliche Prüfung deines Funds. Nimm dir Zeit, vergleiche mehrere Merkmale und lass deinen Fund im Zweifel von einer Pilzberatungsstelle bestätigen, dann bleibt das Sammeln entspannt und sicher.